Institut für Fußball und Gesellschaft
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Mittwoch, 10. März 2010
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Herzlich willkommen beim Institut für Fußball und Gesellschaft

Wie oft haben sich Aktive, Verantwortliche und Fans gewünscht, sich beim Thema Fußball ausschließlich um ihren Lieblingssport kümmern zu können? Ein frommer Wunsch, denn noch bevor der Spieler und der Fan das Stadion betreten, sitzt die Politik bereits auf der Tribüne.

Der Fußball bildet ein "Subsystem" der Gesellschaft und steht damit in einem direkten Wechselverhältnis mit ihr. Das heißt, er ist betroffen von gesellschaftlichen und sozialen Erscheinungen und Verwerfungen, die sich im Umfeld Fußball in spezifischer Art abbilden. Gleichzeitig ist der Fußball aber auch in der Lage, aus seinem Umfeld heraus Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen.

Das Wechselspiel dieser Faktoren, die Kraft der Faszination dieses Sports und seine Perspektiven sind Gegenstand der Arbeit des Instituts für Fußball und Gesellschaft.

 
Aktuelles

IFG Konzept zur Stärkung partizipatorischen Verhaltens von Fußballfans wird mit Borussia Dortmund als Pilotprojekt umgesetzt. Projektförderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

"Unser BVB - Dafür stehen wir."
 
Die Fans des BVB formulieren ihr Selbstbild

Im Jahr des 100. Geburtstages von Borussia Dortmund wird mit den Fans des Vereins, im Rahmen eines, in dieser Form in Deutschland einzigartigen Projekts, der Versuch gestartet, ihr Bild als Fußballfans selbst zu formulieren.

 
IFG Beitrag bei der International Conference on Sports in Malmö, Schweden vom 8. bis 12. April 2010

Das IFG wurde zur Teilnahme am Internationalen Sportkongress, der sich mit den Entwicklungen des Fußballs beschäftigt, nach Malmö eingeladen.

Unter dem Titel "Football fans as political players - on the enforcement of participation potentials and political co-determination by the fan community" referieren H.-Georg Lützenkirchen und Peter Schüngel auf der 4tägigen Konferenz über Partizipations-Potentiale von Fußballfans. Der schriftliche Beitrag wird zeitlich aktuell zur Konferenz auf der IFG Homepage veröffentlicht.

 
Erinnerungstag im Deutschen Fußball 2010

Die Deutsche Fußball Liga DFL hat sich für eine Weiterführung des Erinnerungstages im Deutschen Fußball ausgesprochen. Dies wurde der Aktionsgruppe für den Erinnerungstag durch den Geschäftsführer der Bundesliga-Stiftung, Kurt Gaugler, in einem Schreiben mitgeteilt. Die entsprechenden Planungen,  zur Durchführung des Erinnerungstages, an denen das IFG beteiligt ist, werden umgehend aufgenommen.

 
AG Gewalt-Prävention im Sport (durch Sport)

Seit Sommer 2009 ist das IFG durch H.-Georg Lützenkirchen in der Arbeitsgruppe AG Gewalt-Prävention im Sport (durch Sport) des NRW Landesminiteriums des Innern vertreten. Die AG wird im Auftrag des Landespräventionsrates NRW die Notwendigkeiten, Möglichkeiten , Bedingungen und Grenzen von sport-, körper- und bewegungsbezogenen Angeboten für die gewaltpräventive Arbeit ausloten.

 
Publikationen

Julia ist eine Schlampe

Birgit Schönau verdanken wir, dass Sie uns in Ihrem sehr schönen Buch "Calcio - die Italiener und ihr Fußball" an ein Spruchband erinnert, das Napoli-Fans bei einem Heimspiel gegen Hellas Verona Ende der 80er Jahre in der Kurve hochgehalten haben: "Giulietta è 'na zoccola" zu deutsch: "Julia ist eine Schlampe." Es war die inzwischen legendär gewordene Antwort auf jenen Spruch, mit dem die Fans von Hellas Verona zuvor die Gäste aus Neapel empfingen: "Vorwärts Vesuv, verbrenne sie"

In der Rubrik, die diesen Namen trägt, sammeln und dokumentieren wir Fan-Worte auf Spruchbändern, in Sprechchören oder sonstigen Aussagen, die von Zeitung, Fernsehen und anderen Medien zitiert werden. 

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