| Fahnenaktion der BVB-Fanabteilung gegen Fremdenfeindlichkeit |
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BVB-Fans mit ausländischer Herkunft aus mehr als 30 Ländern präsentierten sich und ihre Landesfarben.
Im Vorfeld des Bundesligaspiels gegen Bayern München am 29. Januar 2007 präsentierten BVB-Fans mit ausländischer Herkunft unter dem Motto "Schwarz und Gelb sind die schönsten Farben der Welt" eine in Deutschland bislang einmalige Choreographie in einem Fußballstadion. Bereits viele Wochen vor der Winterpause wurden BVB Fans, die nicht aus Deutschland stammen, aufgerufen, ihre Landesfarben kurz vor dem Anpfiff den Zuschauern im Stadion zu präsentieren. Hintergrund der - von der Projektgruppe "Zivilcourage" der BVB Fanabteilung initiierten Aktion (das IFG ist in dieser Projektgruppe auch vertreten) - war der Wunsch, die Vielzahl an Nationen innerhalb der BVB-Fanszene aufzuzeigen.
Nicht nur auf dem Rasen spielen Woche für Woche Fußballer aus allen Ländern der Welt, sondern auch auf den Tribünen des Stadions fiebern Fans unterschiedlichster Herkunft mit ihrem Verein. Sie alle werden durch ihre Liebe zu Schwarz und Gelb geeint. Feindlichkeit oder Vorurteile gegenüber anderen Nationen richten sich somit also nicht nur gegen die Bürger des jeweiligen Landes, sondern vielfach auch gegen die eigene "Familie", mit der man Woche für Woche in Schwarz und Gelb im Stadion sitzt oder steht. Hier wurde also im Rahmen der Erinnerungstages im deutschen Fußball ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus gesetzt. Etwa 130 Fans von Borussia Dortmund aus über 30 Ländern nahmen an der Choreografie teil, die das Spielfeld des Dortmunder Stadions in ein buntes Fahnenmehr verwandelte. Die Aktion stieß bei den Fans auf sehr positive Resonanz und viel Lob. Gleiches lässt sich von einer medialen Reflexion leider nicht berichten: „Business as usual - Oder was kratzt demokratisches Engagement den Kommentator“ |
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